Plech: Wunderland-Betreiberin macht weiter
15.10.2016, 08:55 Uhr
„Wir können uns nicht beschweren“, sagt sie. Der „Wettergott“ habe sie und ihr Team nicht enttäuscht, nur am letzten Wochenende sei es kalt aber trocken gewesen. Die Resonanz von den Gästen sei positiv gewesen: „Ich bekomme nicht nur E-Mails und Facebook-Nachrichten, sondern sogar Briefe von Leuten, die sich bedanken, dass im Wunderland wieder was voran geht“, sagt die Betreiberin stolz.
Nachdem am ersten Veranstaltungs-Wochenende rund 1000 Besucher in den Park gekommen waren, folgten zwei Wochen später immerhin mehr als 700. Genaue Zahlen hat Hübner aber noch nicht vorliegen. Wegen der Kälte waren es am letzten Wochenende zwischen dann sechs- und siebenhundert.
„Mir war klar, dass der Park in so kurzer Zeit nicht 10.000 Besucher anziehen kann“, gibt sie zu und erklärt, dass sie die Preispolitik von Anfang an durchdacht hatte: Abhängig von den Bands und dem weiteren Angebot, hat Hübner die Eintrittspreise geplant.
Waren es am ersten Wochenende noch 17,50 Euro pro Erwachsener ab 13 Jahren für den Countrymusiker Danny T. Coates und die Band Amarillo, so verlangte die neue Betreiberin am letzten Wochenende 15 Euro. An der Abendkasse entsprechend weniger. Auch für die nächsten Events wird sie mit den Preisen nach unten gehen. Zu Halloween wird keine Musikgruppe spielen, der Eintrittspreis sinkt.
Nach den ersten drei Wiederbelebungs-Versuchen des Fränkischen Wunderlands hat die neue Betreiberin für sich beschlossen: Sie macht weiter und will aus dem früheren Freizeitpark einen Ort für besondere (Country-) Events machen.
Erst seit Mitte August ist Hübner die neue Chefin im ehemaligen Freizeitpark Fränkisches Wunderland. Nur drei Wochen später fand das erste Revival zur Wiederbelebung statt.
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