Sport mit Spaßfaktor
29.07.2009, 00:00 Uhr
Mehr als zwölf Disziplinen warteten auf die gut gelaunten Teilnehmer. «Um-die-Wette-melken« gehörte ebenso dazu wie ein Rennen mit dem Bobbycar, dem Turnen in der luftigen Höhe eines Hochseilgartens, dem Tauchen im Schwimmbecken der Firma Fath und dem Ziehen eines zweieinhalb Tonnen schweren Traktors durch den Schlamm. Wie gut, das die «Brombach-Lakers«, die Veranstalter dieses Wettbewerbs, genügend Duschen aufgestellt hatten. Nicht selten sah man tropfnasse Athleten auf dem Gelände herumlaufen, die gerade einen Wettbewerb hinter sich gebracht hatten - egal ob erfolgreich oder nicht.
Unfreiwilliges Bad
Für viel Spaß – besonders unter den Zuschauern – sorgte zum Beispiel der feuchtfröhliche Wettbewerb «Waterramp«. Dabei musste mit einer Art Fahrrad von einer steilen Rampe herab auf einen schmalen Steg gefahren werden, der über einen grün schimmernden Teich führte. Das Ganze erforderte eine gehörige Portion Gleichgewichtssinn, und wer zur Freude der Zuschauer ein unfreiwilliges Bad in dem nicht sehr einladenden Gewässer nahm, musste schnell wieder sich und sein Vehikel auf die Spur bringen.
Angetreten wurde jeweils in Fünfer-Teams, die auf Namen wie «Die Schönen und das Biest«, «Assobärenbande« oder «Funky Fuzzels« hörten. Insgesamt gingen 38 Mannschaften an den Start. Einer der Höhepunkte des ziemlich langen Tages war zweifellos der «Trimudlon«, ein eine Art Triathlon der besonderen Art: Sieben Kilometer laufen über diverse Hindernisse, neun Kilometer mit dem Mountainbike querfeldein fahren, und schließlich noch einen schlammig-schönen Weiher durchqueren. Auf den ersten Platz kam bei dieser härtesten aller Disziplinen des Wochenendes das Team «TX-Sports«, gefolgt vom Team «Tagträumer« und den Team «Schogetten«.
Es herrschte ein internationales Flair auf dem Industriegebiet in der Nähe von Spalt, auf dem die Wettbewerbe des Funsport-Challenge abgehalten wurde. 87,7 Prozent der Teilnehmer kam aus Deutschland. Auf «Platz2« folgten die USA (4,7 Prozent). Außerdem kamen die Gäste aus Italien, Österreich, England, Holland, Schweiz, Japan, Irland, Rumänien, Schweden, Brasilien, Frankreich und Israel nach Spalt. Darüber hinaus waren nicht nur Fun- sondern auch Profisportler am Start. Zum Beispiel Andy Eyrin vom Team «La Carerra«, der 2008 Deutscher Meister im Mountainbiking wurde.
Während den ganzen Tag über Guy Fränkel vom Digital-Radio «Rock Antenne« die spannenden Wettkämpfe moderierte, übernahm am Abend zur großen Siegesfeier «DJ Dark« das Kommando. Endlich hatten die Athleten Zeit, ihre Erfolge zu feiern und sich mit den anderen zum Teil weit gereisten Funsportlern auszutauschen.
Aber selbst beim Feiern kamen die Teilnehmer nicht ohne Herausforderung aus: Jeder, der noch nicht k.o. genug war konnte sich beim wilden «Bullenreiten« dann endgültig den Rest geben.
-ts-