Die Buchmesse dient als Kontaktbörse

16.10.2009, 00:00 Uhr
Die Buchmesse dient als Kontaktbörse

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Seit zehn Jahren ist der Ich-Verlag mit einem Stand auf der Buchmesse vertreten. Die regelmäßige Präsenz sei auch für Kleinverlage wichtig, sagt Johannes Häfner: «Für den Erfolg braucht man einen langen Atem. Mittlerweile sind wir eine feste Größe auf der Buchmesse.» Das Zwei-Mann-Unternehmen der beiden Künstler, die vor allem Bibliophile und Privatsammler im Augen haben, ist international im Geschäft und auf Kunstmessen in Taiwan, Dubai und demnächst auch in Peking vertreten. «Unser Geschäft ist klein, aber krisenfest», versichern die Brüder.

Teure Standmiete

Nach zwei Jahren Pause ist auch der Cadolzburger Verlag ars vivendi wieder auf der Messe zu Gast. Bei Quadratmeterpreisen von rund 400 Euro kein billiges Vergnügen. Doch Verleger Norbert Treuheit, der aus Kostengründen auch schon in China Bücher drucken ließ, hat erkannt: «Die Messe ist als Kontaktbörse unheimlich wichtig, man gerät schnell in Vergessenheit, nicht nur beim Fachpublikum.»

Neben Regionalkrimis und Fotokalendern setzt Treuheit verstärkt auf das so genannte Non-Book-Sortiment mit Geschenkartikeln, Spielen oder Süßigkeiten, die immer mehr Buchhandlungen anbieten. Außerdem gibt es am ars-vivendi-Stand schon einen Vorgeschmack auf den neuen Roman von Ewald Arenz: «Ehrlich & Söhne. Bestattungen aller Art» soll im November rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheinen.