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Datev profitiert von Digitalisierung im Geschäftsbetrieb

28.03.2025, 10:02 Uhr
Das Software-Haus Datev wächst, auch weil Lösungen zur Digitalisierung im Geschäftsbetrieb immer mehr gebraucht werden (Archivbild).

© Daniel Karmann/dpa Das Software-Haus Datev wächst, auch weil Lösungen zur Digitalisierung im Geschäftsbetrieb immer mehr gebraucht werden (Archivbild).

Das unter anderem auf die Steuerbranche spezialisierte Nürnberger Softwareunternehmen Datev profitiert von der zunehmenden Digitalisierung betriebswirtschaftlicher Prozesse. Im Rezessionsjahr 2024 stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 5,2 Prozent auf 1,514 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen in Nürnberg mit.

Vom Betriebsergebnis in Höhe von 92,8 Millionen Euro (+ 1,2 Mio) sollen 59 Millionen Euro als Rückvergütung an die Mitglieder des genossenschaftlich organisierten Unternehmens ausgeschüttet werden. Im Jahr 2023 waren das noch 56,5 Millionen Euro.

Die Softwarelösungen von Datev helfen bei der Abwicklung von Steuerangelegenheiten, aber auch bei der Geschäftsabwicklung unter Unternehmen oder im Personalwesen. Unter anderem bietet Datev Lösungen für die neue E-Rechnung an.

„Mit einer starken Nachfrage, steigenden Anwenderzahlen und erfolgreichen Cloud-Angeboten steuert Datev sehr solide durch ein enorm komplexes Umfeld“, sagte Firmenchef Robert Mayr. Die Cloud-Services erwirtschafteten 605,4 Millionen Euro und verzeichneten einen Zuwachs von 32,1 Millionen Euro.

Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz sei der Umsatz auf 3,7 Millionen Euro gestiegen, ein Plus von zwei Millionen Euro. Die Zahl der Kunden stieg den Angaben zufolge 2024 um 130.000 auf knapp 750.000. Die Belegschaft wuchs um 181 Personen auf 9.051 Beschäftigte.