Landesweiter Probealarm
Bayernweiter Warntag: Darum schrillten heute Handys und Sirenen
13.03.2025, 11:55 Uhr
Am Donnerstag, dem 13. März 2025, fand in Bayern der einheitliche Probealarm statt. Wie es das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration angekündigt hatte, lösten die Regierungen ab 11 Uhr zeitlich versetzt die an das modulare Warnsystem angeschlossenen Warn-Apps und Warnmultiplikatoren aus.
Dias auf- und abschwellende Signal solle die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Radios einzuschalten und auf Durchsagen zu achten, so das Innenministerium.
Nutzerinnen und Nutzer der Warn-Apps NINA, KATWARN und BIWAPP sowie Cell Broadcast, erhielten eine Benachrichtigung. Zudem, so hatte es das Ministerium angekündigt, sollten die Integrierte Leitstellen und kommunale Stellen zeitversetzt eine Warnmeldung über das Modulare Warnsystem absetzen. Nutzerinnen und Nutzer der Warn-Apps haben deswegen womöglich Doppelmeldungen erhalten. Mit Ausnahme von Cell Broadcast sollte um 11.30 Uhr dann eine Entwarnung versendet werden.
Kreisverwaltungsbehörden, die nicht direkt an das Modulare Warnsystem angeschlossene Warnmittel haben, konnten ab 11 Uhr manuell Mittel wie Stadtwerbetafeln, Lautsprecherdurchsagen, Verwaltungs-Websites, Behörden-Hotlines oder Sirenen auslösen.
In Mittelfranken nahmen folgende Gemeinden am Probetag teil:
- Im Landkreis Erlangen Höchstadt: Gemeinde Adelsdorf, Markt Eckental, Gemeinde Hemhofen, Markt Heroldsberg, Stadt Herzogenaurach, Gemeinde Heßdorf, Stadt Höchstadt a.d. Aisch und Gemeinde Röttenbach
- Im Landkreis Fürth: Markt Cadolzburg, Gemeinde Großhabersdorf, Stadt Oberasbach, Gemeinde Obermichelbach, Gemeinde Puschendorf, Gemeinde Roßtal (nur Weitersdorf und Groß- und Kleinweismannsdorf), Stadt Stein, Stadt Langenzenn, Gemeinde Tuchenbach, Markt Wilhermsdorf
- Im Landkreis Nürnberger Land: Gemeinde Engelthal, Gemeinde Happurg, Gemeinde Henfenfeld, Stadt Hersbruck, Gemeinde Leinburg, Gemeinde Pommelsbrunn, Stadt Röthenbach a. d. Pegnitz, Gemeinde Neunkirchen am Sand, Gemeinde Schwarzenbruck, Gemeinde Hartenstein, Gemeinde Simmelsdorf
- Im Landkreis Roth: Gemeinde Allersberg, Gemeinde Hilpoltstein, Gemeinde Rednitzhembach, Gemeinde Wendelstein
- Landkreis Weißenburg- Gunzenhausen: Stadt Gunzenhausen, VG Gunzenhausen, VG Altmühltal, Gemeinde Solnhofen, Stadt Pappenheim, Markt Heidenheim, Gemeinde Langenaltheim, Gemeinde Muhr am See
Zudem die Städte:
- Ansbach
- Erlangen
- Fürth
- Nürnberg
- Schwabach
Warntag heuer mit einer Neuerung
Am Donnerstag sollte zudem erstmals ein Entwarnungston über die Sirenen ausgelöst werden. In einem gleichbleibendem Heulton wird dieser eine Minute lang zu hören sein. Wegen Umstellungsarbeiten werden aber nicht alle Sirenen im Freistaat schrillen.
Auch die Stadt Nürnberg informierte im Vorfeld in einer Pressemeldung über den Probealarm. Er diene dazu, die Sirenen technisch zu überprüfen, heißt es in dem Schreiben. Auf lokaler Ebene löse die integrierte Leitstelle die mehr als 100 in der Stadt verteilten Warnsirenen aus. Bürgerinnen und Bürgern könnten sich zudem am Tag des Probealarms mit Fragen an die Feuerwehr Nürnberg unter der Telefonnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 wenden, so die Stadt.
Zuletzt gab es im September 2024 einen Warntag im Freistaat. Dieser war nach Einschätzung von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) weitgehend störungsfrei verlaufen.