Highlight für Ausflügler

Naturspektakel: Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz steht kurz bevor - das sollten Sie wissen

Johanna Mielich

Online-Redakteurin

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04.04.2025, 05:00 Uhr
Für viele Spaziergängerinnen und -gänger ist es ein jährliches Highlight: Die Kirschblütenzeit in der Fränkischen Schweiz.

© IMAGO/H.Tschanz-Hofmann Für viele Spaziergängerinnen und -gänger ist es ein jährliches Highlight: Die Kirschblütenzeit in der Fränkischen Schweiz.

Wer eine besonders romantische Aussicht genießen will, sollte demnächst einen Trip in die Fränkische Schweiz unternehmen. Auf über 25 Quadratkilometern blühen dort nämlich bald um die 200.000 Kirschbäume auf und stehen dann in voller Blüte. Das Naturschauspiel erfreut jedes Jahr zahlreiche Ausflügler und Touristen.

Die Kirschblüte in der Region im Städtedreieck Nürnberg-Forchheim-Bayreuth wird normalerweise für Mitte bis Ende April erwartet. Je nach Höhenlage öffnen sich die Blüten etwas früher oder auch zu einem späteren Zeitpunkt.

Barometer verrät: Dann beginnt die Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz

Allerdings kommt es hier wie bei so vielen schönen Dingen auf das richtige Timing an: Damit auch niemand die Kirschblüten-Zeit verpassen kann, informiert die Tourismuszentrale der Fränkischen Schweiz, wann die Besucherinnen und Besucher am besten anreisen sollten.

Lange dürfte das wunderschöne Blütenmeer 2025 nicht mehr auf sich warten lassen. „Die Blüten befinden sich derzeit im zweiten Stadium, im Ballonstadium“, erklärt Lena Audenrieth von der Tourismuszentrale gegenüber unserer Redaktion. Demnach müssen sich die Blüten jetzt nur noch öffnen und das könne nicht mehr lange dauern.

Um Blüten-Fans laufend auf dem Stand zu halten, gibt es auf der Website der Tourismuszentrale ein Barometer, welches tagesaktuell anzeigt, in welchem Stadium sich Blüte oder Kirschfrucht befänden. „Der Blühbeginn steht kurz bevor. In wenigen Tagen ist er im Unterland auf rund 300 Metern erreicht“, heißt es dort. Aufgrund der aktuell hohen Temperaturen würden sich die weißen Knospen aktuell sehr schnell öffnen. Auch Audenrieth rechnet damit, dass es möglicherweise schon am Wochenende losgehen könnte mit der Blüte, „wenn das Wetter so bleibt“. Besucherinnen und Besuchern rät sie, in der nächsten Woche zu kommen, dann sei man auf der sichereren Seite. In den höheren Lagen öffnen die Blüten aber meist erst etwas später.

Kirschblüten-Spektakel: Hier in der Fränkischen Schweiz ist es besonders schön

Doch wo kann man die Kirschblüte am besten bestaunen? Besonders empfehlenswert sei laut Audenrieth der rund zehn Kilometer lange Kirschlehrpfad bei Pretzfeld (Kreis Forchheim). Der Weg kombiniere idyllische Ausblicke, Wissenswertes über den Kirschanbau, aber auch zahlreiche Einkehrmöglichkeiten zum Auftanken und Stärken. Doch auch in der Gegend rund um das Walberla sei das Spektakel sehr gut zu sehen - so beispielsweise in Kirchehrenbach.

Und das nicht ohne Grund: Die Fränkische Schweiz kann sich den Titel „größtes zusammenhängendes Süßkirschenanbaugebiet Deutschlands“ auf die Fahne schreiben. Der Obstanbau ist sehr aufwendig und witterungsanfällig, deshalb schwanken die Erntemengen von Jahr zu Jahr stark. Geerntet wird in der Regel ab Juni.

Von der Stadt ins Kirschblütenmeer - ohne Parkplatzprobleme fährt man einfachsten mit der Bahn. Vom Nürnberger Hauptbahnhof aus geht es beispielsweise mit der Regionalbahn in einer Dreiviertelstunde bis nach Pretzfeld.

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