Fahrrad registrieren

Millionenschaden im vergangenen Jahr in Nürnberg - Gemeinsame Polizeiaktion gegen Fahrraddiebstahl

Georgios Tsakiridis

Online-Redakteur

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03.04.2025, 12:08 Uhr
Ein Mann versucht mit einem Bolzenschneider ein Fahrradschloss aufzubrechen (gestellte Szene).

© Andreas Gebert/dpa Ein Mann versucht mit einem Bolzenschneider ein Fahrradschloss aufzubrechen (gestellte Szene).

Weil Fahrraddiebstahl nicht nur eine Straftat, sondern für Betroffene und die Polizei eine lästige Angelegenheit mit Vermeidungspotenzial und oft geringen Chancen auf ein Wiedersehen mit dem Drahtesel darstellt, rufen die Polizeiinspektion Nürnberg-West und die Verkehrspolizei Nürnberg am Wochenende zu einer besonderen Aktion auf. Interessierte können ihre Räder registrieren lassen, um besser im Falle eines Diebstahls handeln zu können. „Kommt es trotz Sicherungsmaßnahmen zur Entwendung, helfen eine Registrierung und der Eintrag in die Fahrradhalterdatei den Diebstahl bei entsprechenden Kontrollen nachzuweisen und das Fahrrad dem richtigen Eigentümer wieder zuzuordnen“, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Die Aktion findet am Sonntag (06.04.2025) von 10 bis 16 Uhr auf dem Besucherparkplatz vor der Polizeiinspektion Nürnberg-West in der Wallensteinstraße 47 statt. Fachkundige Beamtinnen und Beamte informieren rund ums Thema „Fahrrad/Pedelec im Straßenverkehr“ und überprüfen Fahrräder auf Verkehrssicherheit. Für die kostenlose Registrierung ist es demnach notwendig, das Fahrrad, einen Eigentumsnachweis (Rechnung oder Kaufvertrag) und einen amtlichen Ausweis (Personalausweis oder Reisepass) mitzubringen. Dafür gebe es im Gegenzug einen Nachweis über die Registrierung und einen zugehörigen Aufkleber.

Weitergehende Informationen zum Thema „Fahrraddiebstahl/Fahrradsicherung“ erhalten Sie auch bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen und den örtlichen Polizeiinspektionen. Ein Faltblatt zum Thema ist als Download unter diesem Link verfügbar.


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