AKG: 147 Abiturienten sind nun „reif für das Leben“
02.07.2013, 08:47 Uhr
Der Piratenchor unter der Leitung von Anna Schmitz eröffnete den Festakt mit einer selbst arrangierten, schwungvollen A capella-Version des Queen-Klassikers „Don’t Stop Me Now“ – ein richtungsweisender Beginn der Zeugnisverleihung.
Die beiden Sprecher des Abiturjahrgangs 2013, Elisabeth Bayerlein und Thomas Winkler, richteten in ihrer Rede zunächst einen großen Dank an ihren Oberstufenkoordinator Gottfried Wolfermann und die Schulleitung, Dr. Angelika Fuchs und Robert Scherbel, sowie an ihre Lehrer, Familien und Freunde.
An der Technik feilen
Sie resümierten, auch mit Hilfe ihrer genannten Wegbegleiter gereift zu sein und das Schwimmen im „Strom des Lebens“ erlernt zu haben. Nun liege es an ihnen, im Meer der vielen Möglichkeiten nicht unterzugehen und zukünftig an der Schwimmtechnik zu feilen.
Dass die jungen Erwachsenen in ihrer Schullaufbahn viel gelernt haben, zeigen die hervorragenden Ergebnisse von zehn Abiturienten, die mit der Note 1,5 oder besser abgeschnitten haben. Gratuliert werden darf Philipp Brendel, Laura Eber, Verena Enzenhöfer, Julian Geiger, Carina Hahn, Tobias Konopik, Simone Kraus, Katharina Raith und Fabian Thamm.
Die Besten nach München
Dabei müssen Marina Hauth, Katharina Mücke und Marcus Novotny besonders hervorgehoben werden, die mit dem Durchschnitt von 1,1 allerbeste Referenzen für die Verwirklichung ihrer künftigen Berufsvorstellungen haben. Den drei erfolgreichen Prüflingen sowie Verena Enzenhöfer eröffnete sich damit auch die Chance, an den Begabtenprüfungen des mittelfränkischen Ministerialbeauftragten teilzunehmen, um ein Stipendium für einen Studienplatz am begehrten Maximilianeum in München zu erlangen.
Sichtlich stolz blickte Oberstudiendirektorin Dr. Angelika Fuchs auf die bravourösen Leistungen der Abiturienten, die den schulinternen Schnitt von 2,43 an das bayernweite Ergebnis von 2,32 nahezu angeglichen haben. Sie lobte sie als einen konstruktiven und offen kommunizierenden Jahrgang mit einer ausgeprägten Frustrationstoleranz, der nun bereit sei, die Welt in ihrer Komplexität zu verstehen und zu ordnen.
Mit Herz und Verstand
Außerdem bescheinigte sie ihnen die Fähigkeit, Wissen aus unterschiedlichen Perspektiven zu bewerten, um das hohe Gut einer fundierten Allgemeinbildung zu erlangen, – „eine Bildung mit Herz und Verstand“, wie die Schulleiterin betonte. Die Abiturienten seien nun „reif für das Leben“.
Auch Oberstufenkoordinator Wolfermann zeigte sich sichtlich zufrieden mit seinen Schützlingen und riet ihnen, mit der nötigen Gelassenheit in den neuen Lebensabschnitt zu starten.
Jürgen Rößner, Vorsitzender des Elternbeirats, schloss sich mit einer launigen Rede an und appellierte an den Jahrgang: „Verharrt nicht im Mainstream, bleibt Menschen!“
Große Hilfsbereitschaft
Dass sich unter den Absolventen besonders couragierte Schüler befanden, zeigte die Verleihung zweier Förderpreise. Sara Schmidt, Vertreterin der Sparkasse Mittelfranken-Süd, überreichte die Auszeichnung an Christina Dornisch, die während ihrer Schulzeit in vielen Funktionen, zuletzt als Jahrgangsstufensprecherin, ein unermüdliches Engagement für die Belange ihrer Mitschüler und das AKG an den Tag legte. Auch Thomas Winkler, der den AK-Preis der „Freunde des Adam-Kraft-Gymnasiums“ aus den Händen von Ursula Brechtelsbauer, der Vorsitzenden des Fördervereins, erhielt, wurde für seinen ehrenamtlichen Einsatz sowie für seine enorme Hilfsbereitschaft geehrt.
Weitere Auszeichnungen für überragende Leistungen in den Fächern Latein, Physik und Mathematik erhielten Fabian Thamm (Goldene Ehrennadel des Deutschen Altphilologenverbandes), Sven Salmon (Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft) sowie Julian Geiger (Abiturpreis der Deutschen Mathematikervereinigung).
Weiter in "Freiheit"
Nachdem Oberbürgermeister Matthias Thürauf dem Jahrgang ebenfalls seine Glückwünsche überbracht hatte, wurden die Abiturienten mit einer roten Rose und dem lange ersehnten Abiturzeugnis in die „Freiheit“ entlassen, in der sie wohl nichts mehr aufhalten kann, einen erfüllten, weiteren Lebensweg zu beschreiten.
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