TSV-1860-Zweite auf Platz eins
14.02.2012, 08:22 UhrIm ersten Spiel traf der TSV 1860 II (2.) auf den bisherigen Tabellenersten TSV 2000 Rothenburg. Von Beginn an waren die Weißenburgerinnen hoch konzentriert und kampfstark bei der Sache. Vielleicht fühlten sich die Rothenburgerinnen, die im letzten Aufeinandertreffen noch 3:0 gewonnen hatten, etwas überrumpelt. Wenige Eigenfehler und platzierte Angriffe auf Weißenburger Seite brachten die Gäste aus dem Konzept. In nur 22 Minuten hatte der TSV 1860 den ersten Satz deutlich gewonnen.
Der zweite Durchgang gestaltete sich aufgrund der nun verstärkt Druck ausübenden Rothenburgerinnen spannend für die Zuschauer und knapp im Ergebnis für Weißenburg. Durch den 0:2-Rückstand entmutigt zeigten die jungen Rothenburgerinnen Nerven und viele Eigenfehler, die einen klaren Satzgewinn für die Heimmannschaft im dritten Abschnitt ermöglichten. Unterm Strich arbeiteten sich die Damen II des TSV 1860 in einem für die Zuschauer sehr sehenswerten Spiel einen klaren 3:0-Erfolg (25:15, 25:23, 25:8) heraus und erklommen damit die Tabellenspitze der Bezirksklasse Süd.
Im zweiten Match war zunächst die Luft heraus. Die Weißenburgerinnen agierten zu langsam in der Abwehr und zu einfallslos am Netz. Viele Eigenfehler kamen hinzu und bescherten den Wolkersdorferinnen den Gewinn des ersten Satzes. Doch der neue Spitzenreiter kämpfte sich ins Spiel zurück. Unter Aufbietung aller Reserven gingen die folgenden drei Sätze klar an Weißenburg, die das Spiel somit 3:1 (16:25, 25:15, 25:13, 25:12) für sich entscheiden konnten. Die dritte Partie des Tages endete mit einem 3:0 für Rothenburg gegen Wolkersdorf.
Weißenburg II und Rothenburg haben nach diesem Spieltag jeweils 24:8 Punkte. Über Platz eins und zwei entscheidet derzeit somit das minimal bessere Satzverhältnis zugunsten der TSV-1860-Damen (34:15 gegenüber 34:16). Die Meisterschaft wird an den beiden letzten Spieltagen im März ausgemacht. Weißenburg II muss am 3. März in Uffenheim gegen die Verfolger und Mitkonkurrenten Lichtenau und Uffenheim (je 22:6 Punkte) antreten, während es Rothenburg am 24. März zu Hause mit dem Tabellensechsten TSV Ansbach III sowie dem punktlosen Schlusslicht TSV Wassertrüdingen zu tun hat. Rothenburg hat vom Papier her das leichteste Restprogramm. Uffenheim und Lichtenau haben jeweils noch vier Spiele und haben momentan die wenigeren Minuspunkte als das Führungsduo. Es bleibt also reichlich Spannung im Endspurt.
TSV 1860 Weißenburg II: Carmen Endres, Eva Goede, Daniela Hemmeter, Doris Kamm, Christine Kircher, Inge Pfitzinger-Miedel, Helga Pfitzinger-Schiele, Sabine Philipp, Marion Promm und Manuela Schöner; Betreuerin: Susanne Kamm.
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