Testphase
Ende des Spams: WhatsApp will beliebte Funktion einschränken - maximal 30 Nachrichten pro Monat?
04.04.2025, 18:01 Uhr
Die Broadcast-Funktion bei WhatsApp ist für alle Nutzer gedacht, die eine Nachricht an mehrere Personen schicken wollen - ohne eine Gruppe zu erstellen. Über das Plus-Symbol lässt sich eine Liste mit allen Telefonnummern beziehungsweise Kontakten erstellen, die die Nachricht erhalten sollen.
Sobald diese erstellt ist, können Nachrichten ohne großen Aufwand an alle Kontakte versendet werden. Die Nachricht erscheint beim Empfänger ganz normal im privaten Chat, ohne dass die Person weiß, an wen der Inhalt noch gesendet wurde, geschweige denn, dass er noch an weitere Nummern verschickt wurde.
Doch weil einige Nutzer diese Funktion überstrapaziert haben, will Meta, der Konzern hinter dem Messengerdienst, diese Option künftig offenbar beschränken.
Feste Limits pro Monat
Demnach soll es Nutzern in Zukunft nicht mehr möglich sein, unbegrenzt viele Nachrichten über die Broadcast-Funktion zu versenden. Das berichtet der Blog WABetaInfo, der sich auf eine Testversion der Android-App beruft. Stattdessen sollen die User pro Monat ein begrenztes Kontingent an Broadcast-Nachrichten zur Verfügung haben, das immer wieder zurückgesetzt wird.
Damit die Nutzer den Überblick über bereits verschickte Nachrichten mithilfe dieser Funktion behalten können, soll es einen Hinweis geben, wie viele Mitteilungen dem User in diesem Monat noch zur Verfügung stehen.
Das Technik-Portal TechCrunch berichtete bereits Mitte März, dass Meta verschiedene Optionen teste. Unter anderem wurde eine Grenze von 30 Nachrichten pro Monat geprüft, es sollen aber auch andere Limits ausprobiert werden. Wer mehr Nachrichten an eine große Gruppe Menschen senden möchte, solle laut Meta Status-Updates oder Channels benutzen.
Für Unternehmen und Inhaber von Business-Accounts könnte es außerdem die Möglichkeit geben, die Limits zu überschreiten. Dann sollen allerdings Gebühren fällig werden, so WABetaInfo.