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SPD-Chefin Esken: Bei Verhandlungen „noch viel zu tun“

02.04.2025, 21:08 Uhr
Saskia Esken erwartet keine rasche Einigung bei den Koalitionsverhandlungen.

© Annette Riedl/Annette Riedl/dpa Saskia Esken erwartet keine rasche Einigung bei den Koalitionsverhandlungen.

+++ Saskia Esken erklärte vor einer weiteren Gesprächsrunde in Berlin: „Ich bin überzeugt, dass wir in die nächste Woche gehen werden, da ist noch viel zu tun“. Die Gespräche kämen voran. „Ja, es ist, wie soll ich sagen, ein tägliches Wechselbad, weil immer noch sehr, sehr unterschiedliche Parteien verhandeln“, sagt die Sozialdemokratin. „Und gleichzeitig spüren wir eine große Verantwortung.“ SPD und Union kämen sich in allen Punkten deutlich näher. „Das stimmt wirklich hoffnungsfroh, nicht für uns, sondern für das Land, für die Menschen.“

+++Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke dringt darauf, dass ein Fünftel der Ministerämter in der künftigen Bundesregierung mit Ostdeutschen besetzt wird. „Wir stellen rund 20 Prozent der Bevölkerung. Diesen Anteil im Kabinett zu stellen, wäre nur angemessen“, sogt Woidke der Märkischen Allgemeinen“.

+++ Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour von den Grünen wünscht sich erfolgreiche Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. „Es sind unglaublich ernsthafte Zeiten, und die Koalition muss liefern und Erfolg haben“, sagt Nouripour im „Frühstart“ von RTL/ntv.

Markus Söder, (CSU), Ministerpräsident von Bayern und CSU Vorsitzender, Friedrich Merz, Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender, Lars Klingbeil, SPD-Fraktions- und Bundesvorsitzender, und Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende, nehmen an einer Pressekonferenz nach den Sondierungsgesprächen von Union und SPD im Bundestag teil. (zu dpa: «Konsens und Dissens vor neuer Phase der Koalitionsgespräche»)

Markus Söder, (CSU), Ministerpräsident von Bayern und CSU Vorsitzender, Friedrich Merz, Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender, Lars Klingbeil, SPD-Fraktions- und Bundesvorsitzender, und Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende, nehmen an einer Pressekonferenz nach den Sondierungsgesprächen von Union und SPD im Bundestag teil. (zu dpa: «Konsens und Dissens vor neuer Phase der Koalitionsgespräche») © Kay Nietfeld/Kay Nietfeld/dpa