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Zähe Verhandlungen - Union und SPD hoffen auf „Schlusskurve“

04.04.2025, 21:52 Uhr
Thorsten Frei (CDU), erster parlamentarischer Geschäftsführer der Union, gibt zu Beginn der Fortsetzung der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD am Willy-Brandt-Haus ein Pressestatement.

© Kay Nietfeld/Kay Nietfeld/dpa Thorsten Frei (CDU), erster parlamentarischer Geschäftsführer der Union, gibt zu Beginn der Fortsetzung der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD am Willy-Brandt-Haus ein Pressestatement.

+++ Ein erfolgreicher Abschluss der zähen Koalitionsverhandlungen von Union und SPD ist trotz schrittweiser Fortschritte auch bei schwierigen Themen noch nicht absehbar. Gleichwohl ist die von CDU-Chef Friedrich Merz am Abend der Bundestagswahl geäußerte Forderung, bis Ostern einen fertigen Koalitionsvertrag unter Dach und Fach zu haben, noch machbar.

+++ Der Deutsche Landkreistag hat an die möglichen Koalitionspartner Union und SPD appelliert, für eine ausreichende Finanzierung der Kommunen zu sorgen. „In all den Krisen seit dem Jahrtausendwechsel hatten wir immer zumindest die Hoffnung, dass es nach zwei, drei Jahren wieder aufwärts geht“, sagte Landkreistag-Präsident Achim Brötel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

+++ Trotz wachsenden Unmuts über die schwarz-roten Koalitionsverhandlungen sehen sich der CSU-Vorsitzende Markus Söder und SPD-Chef Lars Klingbeil auf dem richtigen Weg.

Markus Söder, (CSU), Ministerpräsident von Bayern und CSU Vorsitzender, Friedrich Merz, Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender, Lars Klingbeil, SPD-Fraktions- und Bundesvorsitzender, und Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende, nehmen an einer Pressekonferenz nach den Sondierungsgesprächen von Union und SPD im Bundestag teil. (zu dpa: «Konsens und Dissens vor neuer Phase der Koalitionsgespräche»)

Markus Söder, (CSU), Ministerpräsident von Bayern und CSU Vorsitzender, Friedrich Merz, Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender, Lars Klingbeil, SPD-Fraktions- und Bundesvorsitzender, und Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende, nehmen an einer Pressekonferenz nach den Sondierungsgesprächen von Union und SPD im Bundestag teil. (zu dpa: «Konsens und Dissens vor neuer Phase der Koalitionsgespräche») © Kay Nietfeld/Kay Nietfeld/dpa