Extrem hohes Bußgeld erwartet
Nach nur zwei Tagen mit Führerschein: Junge Fahrerin in Franken 60 km/h zu schnell unterwegs
24.03.2025, 11:28 Uhr
Am Sonntag überwachte die Polizeiinspektion Dinkelsbühl die Bundesstraße 25 bei Greiselbach außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Die Beamten führten Geschwindigkeitsmessungen durch - seit einem tödlichen Verkehrsunfall im Oktober 2024 kommt dies häufiger vor. Während der rund einstündigen Überwachung stellten die Beamten zwar nur einen Verstoß fest, dieser lag jedoch „deutlich über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h“, schreibt die Inspektion.
Eine 21-jährige Fahrerin geriet gegen 12.50 Uhr während eines Überholvorgangs ins Visier der Polizei. Danach wurde per Laserpistole eine gefahrene Geschwindigkeit von 166 km/h gemessen. Auch nach Abzug einer Toleranz von 6 km/h überschritt die junge Fahrerin die zugelassene Höchstgeschwindigkeit um 60 km/h.
Bei einer Befragung stellte sich im Nachhinein heraus, dass die 21-Jährige erst zwei Tage zuvor ihren Führerschein erworben hatte. Die zuständige Führerscheinstelle wird deswegen sicherlich auch weitergehende Maßnahmen einleiten, vermuten die Beamten. Der Regelsatz sieht ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, ein Fahrverbot von einem Monat sowie die Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister vor. Aktuell gehen die Beamten jedoch davon aus, dass die Fahrerin vorsätzlich zu schnell gefahren ist. In diesem Fall würde das Bußgeld von der Behörde verdoppelt werden.
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