Helmut Arndt ist neuer Stellvertreter des Präsidenten
09.08.2013, 10:05 Uhr
In dieser Funktion ist er zuständig für Planung und Bau der nordbayerischen Autobahnen und hat für diesen Bereich die Fachaufsicht über die Dienststellen Bayreuth, Fürth und Würzburg. Der Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen gibt die aktuellen Schwerpunkte bei der Planung der Bundesautobahnen in Nordbayern vor.
Helmut Arndt wurde 1960 in Wolframs-Eschenbach geboren, absolvierte die Realschule und nahm mit der Bauzeichnerlehre am damaligen Straßenbauamt Ansbach von 1976 bis 1979 erstmals beruflich Kontakt mit der „Straße“ auf. Nach der Fachoberschule und dem Wehrdienst studierte er bis 1987 Bauingenieurwesen an der FH München und der Technischen Universität München. Nach einjähriger Tätigkeit mit dem Schwerpunkt Verkehrssteuerung im Ingenieurbüro Dr. Brenner + Münnich in Aalen kehrte er als Referendar zum Straßenbauamt Ansbach zurück.
Seine erste Anstellung nach der Großen Staatsprüfung 1990 führte ihn als Referent in das Planungsdezernat der Autobahndirektion Nordbayern, die nach der Grenzöffnung mit Hochdruck an den Verkehrsprojekten deutsche Einheit arbeitete. Er kümmerte sich um die Schaffung von Baurecht für den sechsstreifigen Ausbau der A 9, anfangs vom Autobahnkreuz Nürnberg und später für die 55 Kilometer von der Anschlussstelle Hormersdorf bis zum Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach.
Anfang 1998 wechselte er an das Straßenbauamt Nürnberg und leitete die Gebietsabteilung für den Landkreis Roth und die Stadt Schwabach.
Im Juni 2000 führte ihn der Weg an die Oberste Baubehörde im Staatsministerium des Innern in das Sachgebiet IID2 „Gesamtverkehrsplanung“. Anschließend wurde Arndt für zwei Jahre an das damalige
Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen abgeordnet. Ab Juli 2003 ging es wieder zurück nach Mittelfranken: Als Referent der Regierung für die Förderung kommunaler Straßen stand bereits damals der Frankenschnellweg auf der Agenda.
Im November 2005 kehrte Helmut Arndt als Leiter an das Straßenbauamt Ansbach zurück. Seit der Zusammenlegung mit dem Hochbauamt Anfang 2007 leitete er das neue Staatliche Bauamt Ansbach. Schwerpunkte waren hierbei der abschnittsweise dreistreifige Ausbau der B 2 und B 8 sowie Planung und Bau zahlreicher Ortsumgehungen (Dinkelsbühl, Lehrberg, Brand/Geislohe etc.). Zudem lag ein besonderes Augenmerk auf der wirtschaftlichen Erhaltung von über 1000 Kilometer Staatsstraßen im Amtsgebiet.
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