Langer Tag endete in Würde
27.07.2010, 00:00 Uhr
Urkunden gab es insgesamt für 17 Mitglieder der Wehr; neun davon aktive, die nicht nur vom Vereins-Vorsitzenden Jürgen Harrer und Kommandant Jürgen Schwab ausgezeichnet wurden. Ihnen sprachen auch Landrat Eberhard Irlinger und Kreisbrandrat Harald Schattan großen Dank und Anerkennung aus.
Vor diesem langjährigen Engagement müsse man großen Respekt haben, meinte Irlinger. Auch wenn sich in den vielen Jahren, seit die Geehrten in die FFW eingetreten sind, viel vor allem an technischer Ausrüstung geändert habe, gehe es beim FFW-Dienst nach wie vor um Nächstenliebe: zu helfen und sich für den anderen einzusetzen. „Sie dürfen erleben, dass man gebraucht wird, und können daraus Kraft schöpfen.“
Er freue sich vor allem, so der Landrat weiter, dass unter den 78 Aktiven der FFW Röttenbach so viele Jugendlichen (33, 15 davon Mädchen) sind. „Ihnen sind die treuen Mitglieder natürlich ein Vorbild.“
Auch Bürgermeister Ludwig Wahl lobte die Wehr: Vorbildhaft und realitätsnah bereite sie sich auf den Ernstfall vor, beispielsweise durch die Simulation eines Verkehrsunfalls. Oft seien es aber auch Kleinigkeiten wie ein Wespennest oder ein überschwemmter Keller, bei denen die Feuerwehr helfe. „Ihr seid immer da und opfert viel Freizeit.“
Den guten Besuch des „Tag der offenen Tür“ wertete der Bürgermeister als Zeichen der „Anerkennung des ganzen Dorfes“.
Folgende Feuerwehrmänner wurden für ihren treuen Dienst ausgezeichnet: Robert Amon, Ewald Müller, Werner Müller, Johann Fuchs und Georg Baumüller (jeweils 40 Jahre), Franz Halser, Lorenz Halser, Michael Willert und Wolfgang Gumbert (25 Jahre).
Urkunden für langjährige passive Mitgliedschaft bekamen: Konrad Keiner (50 Jahre), Walter Fuchs, Günther Schmitt, Hans Schmitt, Richard Holzmann und Alfons Götz (alle 40 Jahre) sowie Markus Müller (30 Jahre) Ulrich Eckel (25 Jahre).
Der jährliche „Tag der offenen Tür“ hatte mit einem Gottesdienst im Feuerwehrhaus begonnen. Neben dem Kinderprogramm gab es nachmittags noch eine Schauübung, wobei ein Wohnungsbrand nachgeahmt wurde. „Damit wollten wir auch zeigen, wie wichtig Feuermelder sind“, erklärt Vorsitzender Harrer.