Für eine bessere Zukunft im "Heiligen Land"

24.01.2018, 14:00 Uhr
Für eine bessere Zukunft im

© Manfred Welker

Schwester Ruth Reißig hatte lange Jahre als Oberin der Maria-Ward-Schwestern in Herzogenaurach gewirkt und war dann an die deutsche Schmidt-Schule in Jerusalem gekommen.

Wie bereits in den Jahren zuvor, trafen sich mehrere Male Betti Kräck, Agnes Scheer, Anneliese Erhardt, Elise Brandl und Maria Hirdina zum Häkeln und Stricken bei Ursula Fröhlich. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In einem Stand am Weihnachtsmarkt von Herzogenaurach konnten Mützen, Loop-Schals und Hüttenschuhe in allen Größen angeboten werden. Besonders großen Anklang fanden in diesem Jahr gehäkelte europäische und chinesische Sternzeichen. Es gab auch in diesem Jahr wieder Socken, die wie jedes Jahr von Maria Sautner gestrickt wurden. Besonders begehrt waren die "Hundertwasser-Socken".

Einen großen Teil der Spende, die ins Heilige Land geht, macht der Verkauf von Olivenholzgegenständen aus. In der Adventszeit hat Ursula Fröhlich bereits zum 13. Mal diese Aktion durchgeführt.

Hergestellt werden diese Olivenholzkunstwerke in Israel von Schnitzern christlichen Glaubens, die damit ihren Lebensunterhalt verbessern können. Inzwischen ist die Zahl der Christen stark zurückgegangen, viele sehen keine Zukunft mehr in dem Land.

Erworben werden konnten die Kunstwerke in der Adventszeit nach den Gottesdiensten. Beim Verkauf wurde Ursula Fröhlich von Helfern tatkräftig unterstützt.

Ungebrochen hoch im Kurs standen nach wie vor Krippenfiguren und die dazugehörigen Krippenställe und die verschiedensten Arten von Engeln und Handschmeichlern, wie Kreuze und Herzen. Auch die neuen 3-D-Anhänger waren heuer sehr beliebt, ebenso wie besondere Einzelstücke, die durch ihre schöne Maserung die Leute ansprachen.

Viele trugen bei

Aufgestockt wurde der Erlös noch durch Spenden aus Herzogenaurach. 1000 Euro kamen vom Seniorentanz, der im Pfarrsaal von St. Otto stattfindet. Auf Initiative von Gudrun Müller spendeten die Helferinnen ihre gesamten Trinkgelder. Ein weiterer Betrag in Höhe von 200 Euro stammt von den Rosenkranzbetern in Herzogenaurach, 250 Euro von Katharina Fröhlich und 200 Euro von Peter Fröhlich.

Alles zusammengerechnet ergab es 8000 Euro, die Ursula Fröhlich an die Maria-Ward-Schwester Ruth Reißig in Bamberg übergeben konnte. Das Geld soll die Arbeit der Schwestern im Heiligen Land unterstützen und geht in diesem Jahr an folgende Institutionen: die Schmidt-Schule in Jerusalem, die Armenkasse in Jerusalem, das Caritas Baby Hospital in Bethlehem, Crèche de la famille in Bethlehem und Schwester Thoma in Emmaus.

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