Lokalmatadoren nutzten Heimvorteil

08.06.2010, 00:00 Uhr

Den zweiten Platz belegten Peter Hösl/Florian Schwarzenberger vom Gastgeber-Verein, dem Hilpoltsteiner Segelsportclub (HSSCR), auf Rang drei landeten ihre Vereinskameraden Patrick Höhne/Michael Plank. Vierte wurden Heike Weeting/Nicole Schäffrig (Yachtclub Noris), während auf Platz fünf mit Stefanie Hösl/Luca Gonze wieder ein Team des HSSCR rangierte.

Schon am Donnerstag war der Wind auf der Regattabahn ausgenutzt worden. Drei Wertungsläufe ließ der Regattaleiter des Hilpoltsteiner Segelsportclubs, Günter Plank, bei Kälte und Regen segeln. Bei einer Böe des ansonsten mit Windstärke zwei relativ ruhigen Wetters berührten sich dabei zwei Boote, wobei eines davon aufgrund des Schadens die Wettfahrt aufgeben musste. Am Ende des ersten Tages führte der Pleinfelder Peter Hösl mit seinem Vorschoter Florian Schwarzenberger punktgleich mit Jürgen Waldmann/Gaby Arissen aus Hessen die Ergebnisliste an.

Nach einem Tag Pause folgte am zweiten Wettfahrttag bei herrlichem Sonnenschein das »Warten auf das Abendessen«, wie es Teilnehmer beschrieben. Kein Windhauch rührte sich, sodass kein einziger Start möglich war.

Erst der dritte Tag brachte für die Regattaleitung die Möglichkeit, noch zwei Wertungsdurchgänge zu absolvieren. Dabei segelten Hösl/Schwarzenberger einen Tagessieg. Mit dem weiteren Lauf wurde jedoch das schlechteste Ergebnis gestrichen, was in der Endabrechnung für Waldmann/Arissen einen Punkt Vorsprung und den Sieg bedeutete.

Kein einziger Lauf möglich

Überhaupt kein Wettkampfbetrieb war am Großen Brombachsee möglich. 45 Segler warteten in Ramsberg auf Wind – bei der Wassersportgemeinschaft Altmühl-Brombachsee waren 29 Finn-Dinghys und acht Flying-Dutchman angetreten. Da kein einziger gewerteter Durchlauf zustande kam, konnte Regattaleiter Thomas Wilke den Sportlern nur für ihre Anreise danken und ihnen einen Erinnerungspreis überreichen.