Anika Teffehn wurde zur Sportlerin des Jahres gewählt
21.11.2013, 09:00 Uhr
Diesmal hat Bürgermeister Jürgen Spahl 36 Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie sieben Mannschaften im Saal des Gemeindezentrums Medaillen, Pokale und Urkunden überreicht. Zur Sportlerin des Jahres ist Anika Treffehn gekürt worden.
Bayerische Meisterin
Die 16-jährige Turnerin des SV Rednitzhembach wurde bei ihrer neunten Sportlerehrung für drei Gaumeistertitel ausgezeichnet. Als Leichtathletin des TV 48 Schwabach war sie noch erfolgreicher. Im Stabhochsprung überquerte sie bei den U18-Juniorinnen 3,20 Meter und wurde damit Bayerische Meisterin.
Ebenfalls für herausragende überregionale Leistungen sind der Enduro-Fahrer Herbert Heuger, der Skat-Spieler Bernd Große und die Triathletin Karin Kaulmann geehrt worden.
Erfolgreich im Gelände
Der 52-jährige Heuger ist Deutscher Meister der Klassik-Klasse beim Motorrad-Geländesport. Bernd Große belegte bei der Bayerischen Meisterschaft den sechsten Platz und erreichte damit als erster Mittelfranke zum dritten Mal in Folge die Endrunde der Deutschen Skat-Meisterschaft. Karin Kaulmann ist bei der Mitteldistanz-Weltmeisterschaft in Las Vegas Zehnte der Altersklasse W55 geworden.
Im Tischtennis zeichnete Jürgen Spahl zum wiederholten Male eine Frau aus, die den Schläger für die SpVgg Fürth schwingt. Sabine Schiller erhielt die Medaille diesmal für den ersten Platz bei der Bezirksseniorenmeisterschaft der AK 40.
Sportliche Geschwister
Die meisten Ehrungen heimste die Leichtathletikabteilung des SV Rednitzhembach ein. Mit 37 Titeln auf Kreisebene hat sie eines der erfolgreichsten Jahre hinter sich, wie Abteilungsleiter Jürgen Nehmeier erklärte. 16 Kinder und Jugendliche sowie zwei Erwachsene aus ihren Reihen holte Jürgen Spahl auf die Bühne. Darunter drei Geschwisterpaare: Sina (12) und Luca Appeltauer (8), Marco (11) und Nico Strauß (13) sowie Jonas (11) und Felix Müller (6).
Achim Sanftleben war mit zwei zweiten und einem dritten Platz bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften in der Altersklasse M65 erfolgreich.
Schnell auch in Etappen
Ebenfalls stark vertreten waren die Powerbärs. Zwar wurden sechs ihrer Einzelsportler ausgezeichnet. Die größte Leistung für die Gemeinde aber erbringt der Laufsport- und Triathlon-Verein, indem er die Teilnahme am Landkreislauf organisiert. Gabi Ehemann konnte 68 Läuferinnen und Läufer aus Rednitzhembach in zwei Mannschaften motivieren, sich auf die Einzelstrecken des Etappenrennens durch den Landkreis Roth zu begeben. Mit zwei hervorragenden Ergebnissen: Die Damen wurden unter zehn Teams dritte. Die Männer belegten gegen 36 Konkurrenz-Mannschaften den zehnten Platz.
Gabi Ehemann dankte außerdem den Läuferinnen und Läufern, die am häufigsten Teil Landkreislauf-Mannschaft Rednitzhembachs waren: Karin Kaulmann, Helga März, Dagmar Kohl, Christa Ditterich und Jürgen März waren jeweils schon 15 Mal als Etappen-Läufer beteiligt.
Stark im Team
Die Leistungen von fünf weiteren Mannschaften sind ebenfalls gewürdigt worden Die Turnerinnen der Altersklasse 12 haben einen Gaumeistertitel errungen. Die Herrenmannschaft der TT-Abteilung ist in die 2. Bezirksliga aufgestiegen. Die Luftgewehr-Herren haben das selbe Kunststück für die Gauoberliga geschafft. Die E-Junioren der Fußballer sind mit den Trainern Jürgen Fante und Ralf Ehrensperger Kreismeister geworden. Die Bambini-Mannschaft der Tennis-Abteilung ist ungeschlagen in die Kreisklasse 2 aufgestiegen. Trainer war Martin Egelmaier.
Nach längerer Pause wieder mit von der Partie waren die Hundefreunde Rednitzhembach. Michael Schwanfelder und Marion Erath hatten jeweils an der Seite ihres besten Freundes punktgleich die Plätze zwei und drei beim Sieben-Länder-Wettkampf des Vereins für Deutsche Schäferhunde belegt. Schwanfelder wurde außerdem Achter bei der DM.
Sport fürs Leben
Sonja Möller, Kreisvorsitzende des Bayerischen Landessportverbands, gab ihrer Freude über die Vielzahl junger und jüngster Sportler in Hembach Ausdruck. Sie war überzeugt, dass der Sport sie gut aufs Leben vorbereitet. „Hier lernt ihr Nachhaltigkeit und Durchhaltevermögen“, sagte Möller.
In der Pause begeisterten drei Rock-'n'-Roll-Paare des Boogie-Clubs Allersberg mit einer eleganten Mischung aus sportlicher und ästhetischer Bewegung.
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