Köln-Interesse an Heldt: 96-Chef Kind watscht Geißböcke ab

26.11.2017, 15:44 Uhr
Köln-Interesse an Heldt: 96-Chef Kind watscht Geißböcke ab

© dpa

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr: Hannovers Sportdirektor Horst Heldt zieht es zum 1. FC Köln. "Das ist eine außergewöhnliche Situation für mich, deshalb muss ich das Gespräch führen, ich muss mir das anhören“, so der 47-Jährige gegenüber bild.de. Von 1987 bis 1995 streifte Heldt 130 Mal das Trikot des FC über und erlebte am Rhein eine sehr erfolgreiche Zeit, jetzt lebt also der Traum, als Verantwortlicher nach Köln zurückzukehren. Und der FC? Breitet die Arme schon mal weit aus: "Ja, wir hatten Gespräche mit Horst Heldt wie auch mit anderen Kandidaten. Nun werden Gespräche mit Hannover 96 folgen. Unser Vorstand wird nun über weitere Schritte beraten", flirtet Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle direkt zurück.

Kind läuft heiß

Heldt will, Köln auch - eigentlich ist die Sache klar. Nicht für 96-Boss Martin Kind! Der schickt via bild nun deutliche Zeilen an den Rhein: "Es ist 1000-prozentig, dass Horst Heldt bleibt. Sein Bleiben ist alternativlos. Verträge sind Zwei-Bahn-Straßen, keine Einbahnstraße". Seit dem Abschied vom damaligen 96-Manager Jörg Schmadtke nach Köln gilt das Verhältnis von Kind zum FC ohnehin als angespannt. Heldt trat seinen Posten bei den Niedersachsen erst im März diesen Jahres an. Der Ex-Schalke-Manager wurde als Nachfolger des ehemaligen Nürnbergers Martin Bader vorgestellt.

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