Handball-Bundesliga

Rückschlag für Berlin - Melsungen zieht gleich

05.04.2025, 21:48 Uhr
Die Füchse Berlin haben im Titelrennen der Handball-Bundesliga gepatzt.

© Andreas Gora/dpa Die Füchse Berlin haben im Titelrennen der Handball-Bundesliga gepatzt.

Vizemeister Füchse Berlin hat im Titelrennen der Handball-Bundesliga gepatzt und muss um die Tabellenführung bangen. Der Hauptstadt-Club kam beim Tabellenvorletzten HC Erlangen nicht über ein 31:31 (14:16) hinaus und kann am Sonntag von der TSV Hannover-Burgdorf als Spitzenreiter abgelöst werden. 

Wie die Berliner hat auch die MT Melsungen nach einem 32:28 (15:14) bei der SG BBM Bietigheim nun 40:10 Punkte auf dem Konto. Hannover folgt vor dem Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen mit 39:9 Zählern auf Rang drei. Dahinter befindet sich der THW Kiel (36:14) in Lauerstellung. Der Rekordmeister bezwang den VfL Gummersbach mit 31:25 (19:12). 

Später Schock für Berlin

Vier Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League wirkten die Berliner beim Auftritt in Nürnberg müde und unkonzentriert. Zudem machte sich das Fehlen der verletzten Fabian Wiede und Tim Freihöfer bemerkbar. Beste Werfer für die Füchse, die zwei Sekunden vor Schluss den Ausgleich kassierten, waren Nils Lichtlein, Manuel Strlek, Lasse Andersson und Mathias Gidsel mit je sieben Toren. „Solch ein Spiel musst du gewinnen, wenn du Meister werden willst“, haderte Welthandballer Gidsel mit dem Ergebnis.

Melsungen konnte sich beim Sieg in Bietigheim vor allem auf die Treffsicherheit von Nikolaj Enderleit (7) und Erik Balenciaga (6) verlassen. Zudem war Torwart Nebojsa Simic mit 15 Paraden ein gewohnt starker Rückhalt. Eine noch bessere Quote hatte Nationaltorwart Andreas Wolff, der beim ungefährdeten Erfolg der Kieler gegen Gummersbach 16 Würfe abwehrte. Bester THW-Schütze war Emil Madsen mit neun Toren.