Drohender Handelskrieg
EU-Ratspräsident setzt auf Freihandel mit anderen Partnern
03.04.2025, 08:57 Uhr
EU-Ratspräsident António Costa ruft nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump zu einem Ausbau der Handelsbeziehungen zu anderen Ländern auf. Es sei nun an der Zeit, die geplanten neuen Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur und Mexiko zu ratifizieren, teilte Costa am Rande eines Gipfeltreffens mit Staats- und Regierungschefs zentralasiatischer Staaten in Usbekistan mit. Zudem sollten die Verhandlungen mit Indien und anderen wichtigen Partnern entscheidend vorgetrieben werden.
„Der Handel ist ein starker Motor des globalen Wohlstands“, betonte der frühere portugiesische Regierungschef. Die EU werde sich auch weiterhin entschieden für freien und fairen Handel einsetzen.
Full support for the @EU_Commission in trade negotiations with the US.
— António Costa (@eucopresident) April 3, 2025
Trade is a powerful engine of global prosperity. The EU will remain a staunch advocate for free and fair trade.
We will engage with all our partners and continue to strengthen and expand our trade network.…