Ausverkauftes Heimspiel

Vor Showdown gegen den HSV: Personalsorgen beim FCN - reicht es für Tzimas?

Darius Kiesel

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03.04.2025, 14:18 Uhr
Den FCN und Trainer Miroslav Klose plagen vor dem Heimspiel gegen den HSV Personalsorgen.

© IMAGO/Sportfoto Zink Den FCN und Trainer Miroslav Klose plagen vor dem Heimspiel gegen den HSV Personalsorgen.

Dass der Club mit der Niederlage beim Tabellenschlusslicht aus Regensburg den Anschluss an die Aufstiegsplätze verpasste, ist abgehakt. Die Saison austrudeln zu lassen, kommt für Chefcoach Miroslav Klose jedenfalls nicht in Frage. Es gehe weiterhin darum, die Spannung hochzuhalten. „Da haben wir einiges zu verlieren in den kommenden Wochen - das wollen wir absolut nicht“, sagte Klose.

„Wir haben vier Heimspiele und die Hütte wird immer voll sein. Das haben wir uns erarbeitet“, erklärte der frühere Nationalspieler, der den eigenen Anhang im Saisonendspurt weiter überzeugen möchte. Auch am Samstag wird das Max-Morlock-Stadion ausverkauft sein.

Als zusätzliche Motivation könnte derweil auch der kommende Gegner dienen. Mit dem Hamburger SV gastiert der Tabellenzweite in Nürnberg, der zudem die Rückrundentabelle anführt. Unter Trainer Merlin Polzin legt der HSV wieder großen Wert auf eigenen Ballbesitz. Auch der Club will die Spielkontrolle in Phasen übernehmen. „Wir wissen, dass wir dem HSV nicht so viel Ballbesitz geben können“, so Klose. Demnach könnten die Hamburger mit dem Ball „viel anfangen.“

Ausfälle von Leistungsträgern - Stürmerstar auf der Kippe

Konkret zeigt sich dies etwa anhand der Flankenqualität der Norddeutschen. Mit Torjäger Davie Selke spielt nicht nur der torgefährlichste, sondern auch der kopfballstärkste Angreifer der Liga für die Rothosen. Der Ausfall von Kapitän Robin Knoche wiegt auch deshalb schwer. „Wir müssen die Flanken schon vorher verteidigen, dass sie nicht in diese gefährliche Zone kommen“, forderte Klose. Gleichzeitig räumte der 46-Jährige ein, dass dies „nicht immer gehen“ werde.

Für Knoche rückt voraussichtlich Winter-Neuzugang Fabio Gruber in die Startelf, der in seinen bisher wenigen Kurzeinsätzen zu überzeugen wusste. Darüber hinaus ist auch Shootingstar Stefanos Tzimas für die Begegnung gegen den HSV fraglich. Sollte der 19-Jährige wie schon in Regensburg mit muskulären Problemen ausfallen, ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Die Doppelspitze bleibt eine Option: Neben Leihgabe Janis Antiste kämen wohl insbesondere Lukas Schleimer und Mahir Emreli als zweiter Stürmer in Frage.

Auch Jens Castrop wird dem Club gegen die Hamburger fehlen. Der 21-Jährige ist nach seiner zehnten Gelben Karte für das Wochenende gesperrt. Besser sieht es hingegen bei Florian Flick aus, der nach seiner Gehirnerschütterung wieder mit der Mannschaft trainiert. „Er fühlt sich gut, ich habe gerade mit ihm gesprochen“, sagte Klose.

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